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Die Qualität des Schmerzes
Im Vorfeld einer Therapieentscheidung ist es wesentlich, die Qualität des Schmerzes zu erkennen um richtungsweisende Therapiekonzepte festlegen zu können. Z.B. würden brennende oder einschießende Schmerz im Versorgungsgebiet einzelner Nerven eher auf ein neuropathisches Schmerzgeschehen hindeuten und müssten therapeutisch gänzlich anders behandelt werden als schneidende, stechende Schmerzen, die als nozizeptive Schmerzen der konventionellen Therapie nach WHO-Stufenschema zugänglich sein würden.
nozizeptiv und neuropathisch
Die nozizeptiven Schmerzen können von Gewebebeschädigungen im Körper verursacht werden, die der wachsende Tumor verursacht. Sie können aber auch die Folge der Tumorbehandlung sein.
Die neuropathischen Schmerzen können durch den Druck des Tumors auf periphere Nerven, aber auch durch die Zerstörung von Nerven im Zug der Radio- oder Chemotherapie verursacht werden.
Minimalfragen zur Schmerzerfassung
Wo? = Lokalisation und Ausstrahlung?
Wie? = Qualität und Intensität?
Wann? = zeitlicher Verlauf ?
Wodurch? = modulierende Faktoren?
Warum? = Kausalzusammenhänge?
Begleitbeschwerden? (z.B. Übelkeit, Obstipation, Unruhe)

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