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Kann man Schmerz messen?
Wesentlich für das Gelingen der schmerztherapeutischen Einstellung ist die Einschätzung des Schmerzgeschehens durch den Patienten. Hier wäre gerade in der Anfangsphase die Führung eines Schmerztagebuchs von Nutzen, um die tageszeitlichen Schwankungen und die Art der Schmerzen genau erfassen zu können. So kann die Therapie individuell auf den Patienten angepasst werden. Zur Verlaufs- und Therapiekontrolle ist es hilfreich, die Schmerzstärke vom Patienten mittels einer visuellen Analogskala (VAS) einschätzen zu lassen. Ziel wären hier Werte von 0-2 auf einer Skala von 0-10. Ab einem Wert von 7 werden Schmerzen üblicherweise als stark bis unerträglich empfunden und ziehen unmittelbare therapeutische Konsequenzen nach sich.
Verbale Rating-Skala
nicht vorhanden
leicht vorhanden
mittelstark vorhanden
stark vorhanden
stärkst vorhanden
Numerische Rating-Skala
Hier erfolgt die Schmerzquanitifizierung durch eine entsprechende Zahlenangabe
kein Schmerz 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 stärkst vorstellbare Schmerzen
Visuelle Analogskala
Dabei wird die aktuelle Schmerzintensität auf einem 10 cm langen Lineal von
kein Schmerz ____________...............__________________ bis stärkst vorstellbare Schmerzen angegeben. Auf der Rückseite erleichtert eine cm-Skala die Verlaufskontrolle.

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