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Sie erhöhen den Eiweiß-, Zucker- und Fettstoffwechsel und steuern dadurch das Körpergewicht. Auch der Knochenstoffwechsel und das Nervensystem werden beeinflusst.
Was versteht man unter einer Struma?
Die Bezeichnung "Struma" wird grundsätzlich als Überbegriff für alle Arten von "Vergrößerung" der Schilddrüse verwendet, verursacht entweder durch eine diffuse Vermehrung des Schilddrüsengewebes (diffuse Struma) oder durch das Entstehen von einem oder mehreren Knoten (Knotenstruma - Struma uninodosa/multinodosa). Bei normaler Funktion spricht man von "euthyreoter Struma", bei Überfunktion von "hyperthyreoter Struma" (Autonomie / Immunhyperthyreose) und bei Krebserkrankung von "maligner Struma" (Schilddrüsenkrebs, Karzinom).
Knoten - kalt und heiß
Der kalte Knoten ist ein Knoten, der weniger Funktion aufweist als gesundes Gewebe. Liegt ein kalter Knoten vor, so muss abgeklärt werden, ob es sich um einen "harmlosen" Knoten handelt oder ein Verdacht auf Schilddrüsenkrebs besteht. Das durchschnittliche Krebsrisiko liegt zwischen 6 und 10%.
Der heiße Knoten ist ein Knoten, der mehr Schilddrüsenhormone produziert als gesundes Schilddrüsengewebe, dadurch entsteht eine "latente" oder "manifeste" Überfunktion. Bei diesem Knoten besteht - im Gegensatz zum kalten Knoten - kein Krebsverdacht, er ist fast immer gutartig. Es kann ein einzelner (solitärer) autonomer Knoten vorliegen oder die Schilddrüse von vielen heißen Knoten durchsetzt sein.
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