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Über das Ausmaß der Entzündung
Die weiteren Beschwerden werden durch das Ausmaß der entzündlichen Veränderungen bestimmt. Die leichteste Form einer Bauchspeicheldrüsenentzündung (ödematöse Pankreatitis) ist durch die vermehrte Flüssigkeitsansammlung und die Schwellung des Organs gekennzeichnet, wobei sich diese Veränderungen noch komplett zurückbilden können. Bei schwereren Verläufen kommt es entweder zum Zelluntergang (Nekrose) des umgebenden Fettgewebes (Peripankeatitis) oder zur Selbstauflösung des Organs selbst. In jedem Fall kann sich die Entzündung entlang der Spalten im hinteren Bauchraum bis ins kleine Becken ausbreiten. Zusätzlich werden Giftstoffen in die Blutbahn ausgeschwemmt, die den gesamten Körper belasten. In diesen Fällen bestimmt bereits die Einschränkung lebenswichtiger Organe die Symptomatik. Dies kann sich in einer Beeinträchtigung des Sauerstoffaustausches in der Lunge äußern, wodurch es zur Atemnot kommt. Häufig ist auch eine Schädigung der Nierenfunktion festzustellen, die einen Rückgang der Harnmenge verursacht. Im weiteren wird die Hirnfunktion beeinträchtigt und die Bewusstseinslage eingeschränkt.
In jeder Phase der Entzündung kann eine bakterielle Infektion der Verlauf komplizieren. Dabei kann sich die Infektion nur umschrieben auf einen Bauchspeicheldrüsenteil beschränken und zu einem Abszess führen. Anderseits ist allerdings auch eine Ausbreitung auf den gesamten Bauchraum oder den gesamten Organismus möglich.
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