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Therapie

Therapie Die Behandlung ist stadiengerecht und richtet sich nach Art und Ausdehnung der Krampfadern. Grundsätzlich stützt sie sich auf eine medikamentöse Therapie, auf die Kompressionstherapie (Druckunterstützung) mit Stützstrümpfen und auf die operative Entfernung.

Bei der medikamentösen Therapie sind vor allem die Extrakte des japanischen Schnurbaumes (Flavinoide, wie z.B. Venuroton) zu nennen. Diese erhöhen den Tonus der venösen Gefäße. Das bedeutet, dass die

 
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Krampfadern

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Häufig gestellte Fragen

Spannung und Kraft der dünnen Venenwand gestärkt wird und dem hydrostatischen Druck so entgegenwirkt. Diese Medikamente weisen kaum Nebenwirkungen auf und können auch längere Zeit eingenommen werden. Der Effekt tritt allerdings nicht gleich auf, sodass auch bereits primär eine längere Einnahme bis zum Wirkungseintritt erforderlich ist (Wochen). Bei stärkeren Krampfadern wird eine medikamentöse Unterstützung mit einer Kompressionstherapie kombiniert. Dabei werden die weiten Venen komprimiert und das Bein entstaut.

Moderne Chirurgie

Bei einem Venenklappendefekt oder bei ausgedehnten Krampfaderleiden ist eine chirurgische Entfernung der erweiterten Venen und eine Unterbindung der defekten Klappe indiziert. Moderne Operationsverfahren reichen von einer sogenannten Stripping Operation (komplette Entfernung der Krampfadern in Allgemeinnarkose, stationärer Aufenthalt zwischen einem und drei Tagen) über minichirurgische Seitenastexstirpation (Entfernung einzelner Krampfadern in Lokalanästhesie, ambulante Behandlung) bis zu Sklerosierung (Verödung) und Laserbehandlung. Ein kosmetisch anspruchvolles Ergebniss ist wichtig. Oft werden am Bein nur Schnitte von weniger als 3mm gesetzt die nach einiger Zeit vollständig verblassen.

Bei Stripping der Vena saphena magna (das ist die große oberflächlich verlaufende Vene) wird diese an der Einmündung ins tiefe Beinvenensystem dargestellt. Diese Einmündung befindet sich in der Leistengegend. Alle weiteren hier einmündenden Venenäste müssen sorgfältig unterbunden werden. Eine dünne Sonde wird vom Innenknöchel durch die Vene bis in die Leiste geführt. Die Vene saphena wird anschließend über diese Sonde entfernt, wobei zumeist kein weiterer Hautschnitt erforderlich ist. Eine Kompression mit einem Stützstrumpf wird nach jedem Eingriff empfohlen (2 Tage nach Sklerosierung, bis 6 Wochen nach Strippingoperation).
Dieser Eingriff wird in Vollnarkose oder mit einem Kreuzstich durchgeführt. Einzelne Abteilungen führen die Operation auch in lokaler Betäubung durch.

Die Patienten müssen darauf hingewiesen werden, dass es beim Stripping eventuell zu einem größeren Bluterguss im Bein kommen kann. Ddurch eine entsprechende Kompressionstherapie kann dies weitgehend vermieden werden. In 5-10% (!) kommt es zu einer Verletzung eines oberflächlichen Nervenastes am Unterschenkel. Die Folgen sind Gefühls- und Empfindungsstörungen an der Innenseite und der Knöchelregion.

Eine Neigung zu Thrombosen besteht bei Eingriffen in der Leiste und bei Operation von Krampfadern, sodass vielfach auf eine postoperative Blutverdünnung aufmerksam gemacht wird. Dabei hat sich die Selbstinjektion mit niedermolekularen Heparinoiden (Fragmin, Lovenox, Sandoparin) für 10 Tage als sinnvoll erwiesen.

Eine Verödungsbehandlung oder eine Lasertherapie wird in vielen Fällen angeschlossen, um das kosmetischen Ergebnis zu optimieren.

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