|
Die Untersuchung der Brust durch systematisches Abtasten einerseits als Selbstuntersuchung, am besten monatlich nach der Regelblutung oder durch den Arzt. Tastbare Veränderungen können so ohne apparativen Aufwand festgestellt werden.
Die Mammographie - das Bruströntgen kann auch noch nicht tastbare, also noch kleinere Veränderungen feststellen. Nach dem derzeitigen Wissen wird eine Basismammographie im 40. Lebensjahr und danach Kontrollen alle 1 - 2 Jahre empfohlen. Bei erhöhtem Risiko sollte die Basismammographie schon früher, zum Beispiel im 35. Lebensjahr, durchgeführt werden. Begleitend wird meist auch eine Sonographie - eine Ultraschalluntersuchung der Brust durchgeführt.
In Wien wird es demnächst eine breit angelegte Informationsoffensive mit einer persönlichen Einladung zur Mammographie an alle Frauen über 50 Jahre geben.
Wie werden "verdächtige" Befunde abgeklärt?
Unklare, "verdächtige" Befunde können durch weitere Untersuchungen wie Magnetresonanztomographie (MRI) abgeklärt werden.
Eventuell sind Punktionen - das sind Gewebeentnahmen mit Punktionsnadeln - nötig, bei tastbaren Veränderungen in örtlicher Betäubung, bei nicht tastbaren Veränderungen ultraschallgezielt oder mammographischgezielt (Mammotom, ABBI).
Eventuell ist auch die sofortige operative Entfernung anzuraten.
|