Wieviel ist noch "normal"?
Nach einer Definition von Koppelmann (1988) wird das Körpergewicht in Normalgewicht und drei Schweregrade der morbiden Adipositas eingeteilt.
Für das Jahr 2001 wird von Ernährungsmedizinern ein Anteil von 11% Adipösen (BMI >30) an der österreichischen Bevölkerung angegeben; in manchen westeuropäischen Ländern beträgt dieser Anteil bereits 15%. Aber auch in Österreich ist mit einem relativen Anstieg von 30% in den letzten zehn Jahren der Trend zu immer mehr krankhaft übergewichtigen Personen deutlich. Zirka 1% der Bevölkerung hat sogar eine Adipositas vom Grad III und somit einen BMI von über 40.
Der "kleine" Unterschied zwischen Mann und Frau
Auffallend ist eine unterschiedliche Fettverteilung bei Mann und Frau. Während bei der Frau sich die Hauptmasse des Fettes im Unterhautgewebe typischerweise an den Hüften und Oberschenkeln verteilt, findet sich beim Mann das meiste Fett eher im Inneren des Bauchraumes. Interessanterweise ist das Risikopotential für die Entwicklung von Herzkreislauferkrankung für den männlichen (androiden) Fetttyp ist deutlich höher, da dieses Fett rascher in den Stoffwechsel einbezogen wird.
Es gibt jedoch auch einen gewissen Prozentsatz von Männern mit gynoider bzw. Frauen mit androider Fettverteilung, die dann auch das kardiovaskuläre Risiko des jeweiligen Fettverteilungstyps tragen.
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